Niveau: Einfach Standard Studienbrücke

Time-to-Productivity

Die Zeit, die ein neuer Mitarbeiter braucht, um seinen vollen Wertbeitrag zu leisten.

Was ist Time-to-Productivity?

Time-to-Productivity misst, wie lange ein neuer Mitarbeiter braucht, bis er produktiv arbeitet wie ein langjähriger Kollege in der gleichen Rolle. Je nach Komplexität der Position variiert das von Wochen (Einfacharbeit) bis zu 9–12 Monaten (Spezialistenrollen, Führungskräfte).

Warum wichtig?

Die Zeit zwischen Einstellung und voller Produktivität ist eine verdeckte Kosten-Komponente. In dieser Phase bekommt das Unternehmen den vollen Gehaltsaufwand, aber nicht den vollen Leistungsbeitrag. Strukturiertes Onboarding halbiert diese Zeit oft messbar.

Wie messen?

Zwei Ansätze:

  • Subjektive Einschätzung: Führungskraft schätzt monatlich auf einer Skala 0–100%, wie produktiv der Mitarbeiter ist
  • Objektive Output-Kennzahl: rollenabhängige KPI (z.B. Sales-Quote, Tickets pro Woche, Projektanteile)

Aggregierte Betrachtung

Über viele Einstellungen hinweg entsteht ein Durchschnittswert. Sinkt er über die Zeit, funktioniert das Onboarding besser. Steigt er, gibt es ein Problem — oft in der Anforderungstiefe der Rollen.