Impact-Aufwand-Matrix
Eine 2×2-Matrix zur Priorisierung: Wie stark wirkt eine Maßnahme (Impact) gegen wie viel sie kostet (Aufwand)?
Was ist die Impact-Aufwand-Matrix?
Die Impact-Aufwand-Matrix ist ein einfaches Priorisierungs-Werkzeug. Jede geplante Maßnahme wird auf zwei Achsen bewertet: Impact (Wirkung, Nutzen, Return) und Aufwand (Zeit, Geld, Ressourcen). Daraus ergeben sich vier Quadranten:
- Quick Wins — hoher Impact, niedriger Aufwand → zuerst umsetzen
- Strategische Projekte — hoher Impact, hoher Aufwand → parallel, dediziert
- Fillers — geringer Impact, niedriger Aufwand → nur wenn Kapazität übrig
- Vermeiden — geringer Impact, hoher Aufwand → nicht machen
Wie wird sie genutzt?
Nach einem Workshop mit vielen identifizierten Maßnahmen entsteht häufig Überforderung: „Wir müssen 25 Sachen verbessern!" Die Matrix hilft, daraus eine klare Sequenz zu machen: erst Quick Wins für Momentum, dann gezielt in strategische Projekte investieren.
Grenzen
Impact und Aufwand sind Schätzungen. Teams neigen dazu, eigene Lieblingsideen in die „hoher Impact, niedriger Aufwand"-Ecke zu legen. Kalibrierungs-Runden zwischen mehreren Stakeholdern erhöhen die Qualität deutlich.